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Auf dieser Seite werden viele Details über den Film sowie das Ende erwähnt. Am interessantesten ist es deshalb, diese zu lesen, wenn Ihr den Film schon kennt.

Was Ihr auf dieser Seite finden könnt:

Einleitung

In gewisser Weise haben ja alle Besatzungsmitglieder des Raumschiffes DARK STAR durch die lange Zeit der Isolation in den Weiten des Weltalls psychischen Schaden erlitten, jedoch zeigt sich dieser Schaden bei allen auf unterschiedliche Weise.

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Doolittle

Nach dem tragischen Tod von Commander Powell hat Lieutenant Doolittle das Kommando über das Raumschiff DARK STAR übernommen. (Obwohl auch Pinback gerne das Kommando gehabt hätte, was aber wohl nur ein Wunschtraum war!) Doolittle erfüllt zwar mit dem nötigen Ernst die Mission der DARK STAR (instabile Planeten zu zerstören, um die spätere Kolonisierung der jeweiligen Sonnensysteme zu ermöglichen), jedoch kann er sich mittlerweile nicht einmal mehr an seinen eigenen Vornamen erinnern, ihm sind die zahlreichen Fehlfunktionen an Bord inzwischen völlig gleichgültig geworden und er hat auch kein Interesse mehr daran, sich mit Nebensächlichkeiten aufzuhalten, wie zum Beispiel nach neuen Lebensformen zu suchen oder neu entdeckte Sterne zu benennen, was unter Commander Powell wohl gemacht wurde. (Boiler schlägt vor, im Pferdekopfnebel nach intelligentem Leben zu suchen, was Doolittle ablehnt, und Pinback entdeckt einen bisher unbekannten roten Zwergstern, dem Doolittle keinen Namen geben will, was Pinback enttäuscht.) Doolittle versteht sich am besten mit Talby, mit dem er auch über seine Gefühle sprechen kann, wohingegen er mit den anderen nach eigener Aussage nicht reden kann. Doolittle ist gerne alleine für sich, dann spielt er auf seiner Wasser-Orgel (ein selbstgebautes Musikinstrument, bei dem Töne erzeugt werden, indem viele mit Wasser gefüllte Flaschen und Dosen durch Holzhämmerchen angeschlagen werden), und er träumt von seinem Zuhause in Malibu, wo er im Frühling immer Wellenreiten ging. Er erzählt Talby, dass er wohl die Wellen und sein Surfbrett am meisten vermisst.
Am Schluss des Films treibt Doolittle nach der Explosion des Raumschiffes durch das All, bis er ein Trümmerteil vom Schiff erreichen kann, um darauf in die Atmosphäre des Planeten zu surfen, was Talby als eine wundervolle Art zu sterben bezeichnet.

Doolittle

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Boiler

Über Boilers Persönlichkeit erfährt man relativ wenig. Er versteht sich ganz gut mit Doolittle, kann aber Pinback nicht leiden und versteht auch Talby nicht, der immer in seiner Kuppel sitzt. Boiler reagiert auf die Isolation im Weltraum eher mit Aggression und wirkt destruktiv, was sich darin zeigt, dass er mit seinem Messer spielt, bis er sich selbst verletzt. Außerdem macht Boiler unerlaubterweise Schießübungen mit dem Lasergewehr, womit er Pinback bewusst provoziert, der das für zu gefährlich hält und es Doolittle petzen will. Bei der Katastrophe am Schluss des Films sieht Boiler den einzigen Ausweg darin, mit dem Lasergewehr die Haltestifte der Bombe wegzuschießen, woran ihn aber Pinback hindern will. Dadurch entsteht eine Rangelei zwischen den beiden, bei der sich ein Schuss löst, der Pinback beinahe getroffen hätte. Als das Raumschiff aber dann explodiert, kommen Boiler und Pinback ums Leben.

Boiler

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Talby

Talby hat sich seit dem Tod von Commander Powell fast ausschließlich in die Beobachtungskuppel des Raumschiffes zurückgezogen und kommt nicht einmal mehr zum gemeinsamen Essen runter ins Schiff, da sich die Stimmung in der Besatzung wohl seitdem sehr verändert hat. Er zieht die Abgeschiedenheit in der Kuppel vor, da er von dort aus in aller Ruhe die Planeten und Meteore und die Sterne im Weltall betrachten kann. So kann er am besten entspannen und hofft darauf, einmal die legendären Phönix-Asteroiden zu sehen, die nur alle 12,3 Trillionen Jahre das Universum umkreisen und aus unbekannten Gründen in sämtlichen Regenbogenfarben glühen sollen. Talby mag Doolittle am meisten oder sogar als einzigen in der Besatzung. Doolittle rät ihm, doch öfter nach unten ins Schiff zu kommen und sich nicht so von den anderen abzuschotten. Er erklärt Talby, dass er ja später noch genug Zeit hätte, die Sterne zu beobachten, da sie nur um drei Jahre gealtert wären, obwohl sie schon seit zwanzig Jahre im All umherfliegen. Talby nimmt übrigens als einziger die Fehlermeldungen wirklich ernst und versucht, dem Problem auf den Grund zu gehen. (Dazu verlässt Talby sogar die Kuppel und sucht im Computerraum nach der Störung und versucht anschließend, den Schaden in der Notluftschleuse zu reparieren.) Die anderen sind schon so abgestumpft und ihnen ist ihre Lage so gleichgültig, dass sie selbst eine bedrohliche Fehlfunktion nicht beunruhigt.
Am Schluss des Films treibt Talby im Raumanzug von Doolittle weg und wird von den Phönix-Asteroiden mitgenommen; so geht sein Traum in Erfüllung, auf ewig mit den Phönix-Asteroiden das Universum zu umkreisen.

Talby

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Pinback

Als erstes ist zu erwähnen, dass Pinback eigentlich gar nicht Pinback heißt und auch kein wirklicher Astronaut ist, sondern durch eine Verkettung (unglücklicher) Umstände an Bord des Raumschiffes DARK STAR gelangte: Pinback alias Bill Frugge war ursprünglich Treibstoffversorgungstechniker an der Flüssigtreibstoffanlage der Abschussrampe, da er es nicht zum Astronauten geschafft hatte, denn er hatte nur 58 von den erforderlichen 700 Punkten vom MPR-Testcomputer. Doch vor dem Start kam ein (wohl geistig verwirrter) Astronaut nackt an Pinback vorbei gelaufen und sprang in einen der Treibstofftanks. Pinback wollte ihm zur Rettung hinterher springen und zog dazu dessen Raumanzug an, um sich zu schützen, als ein weiterer Astronaut kam und Pinback mit an Bord nehmen wollte. Pinback wusste nicht, wie das Sprechgerät im Helm funktionierte und konnte deshalb das Missverständnis nicht gleich aufklären. Und so gelangte er als Astronaut an Bord des Raumschiffes DARK STAR, was er aber schon nach kurzer Zeit bereute. Nach eigener Aussage gehörte er nicht zur Crew und wollte gerne zurück zur Erde.

Pinback hat nie eine gute Beziehung zu den anderen Besatzungsmitgliedern aufbauen können, keiner zeigt Interesse an seinen Ideen oder Vorschlägen: Pinback möchte die zerstörten Schlafräume wieder aufbauen, er versucht durch diverse Spaßartikel (eine lustige Brille, ein Gummihuhn) die anderen aufzuheitern, er versucht beim Mittagessen durch eine Geschichte über die Anfänge des Unternehmens die Moral der Crew zu verbessern, aber keines seiner Vorhaben stößt auf Anerkennung bei den anderen. Entweder wird ihm kein Interesse signalisiert oder er wird bewusst ignoriert.

Pinback hat auch eine außerirdische Lebensform als Schiffsmaskottchen an Bord geholt, den Exoten, was ihn aber inzwischen ärgert, da er sich um den Exoten kümmern, ihn füttern und dessen Raum sauber halten muss. Noch nicht einmal der Exot kann Pinback leiden, einmal greift er ihn während der Fütterung sogar an, um entfliehen zu können, und bringt Pinback dabei in eine lebensgefährliche Situation, aus der er sich aber schließlich retten kann.

In seinen privaten Aufzeichnungen beschwert sich Pinback über die anderen und beklagt, dass seit dem Tod von Commander Powell das Unternehmen auseinander fällt und die anderen einfach kein fröhliches Schiff wollen. Außerdem hat keiner an seinen Geburtstag gedacht, was ihn sehr enttäuscht hat. Auch er kommt wie Boiler bei der Explosion des Raumschiffes ums Leben.

Pinback

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Commander Powell

Durch einen tragischen Unfall ist Commander Powell schon vor einiger Zeit gestorben: Ein Kurzschluss am hinteren Instrumentenbrett während der Hyperdrive-Sequenz verursachte eine tödliche Explosion im Mechanismus des Sitzes von Commander Powell. (Übrigens saß Pinback bei dem Unfall direkt neben Commander Powell, was ihn sehr verstörte.) Nun ist Commander Powell in einer kryogenischen Kammer eingefroren und man kann per Funk mit ihm kommuniziren. Es war vor allem die gute Führung von Commander Powell, wodurch die Crew zusammengehalten wurde. Commander Powell forschte nach intelligentem Leben im Weltall (er entdeckte den Exoten in der Magellan'schen Wolke.) und taufte unbekannte Sterne. Nach den Aussagen vieler Besatzungsmitglieder verschlechterte sich erst nach seinem Tod die Stimmung an Bord so drastisch. Als Commander Powell bei der Katastrophe am Schluss von Doolittle reaktiviert wird, ist er allerdings sehr verwirrt und hat sehr viel vergessen. Als erstes fragt er nach dem Stand in der Nationalliga, welche aber schon seit 15 Jahren nicht mehr besteht. Doch dann konzentriert er sich und gibt Doolittle den Rat, die Bombe Phänomenologie zu lehren. Die anschließende Explosion des Raumschiffes übersteht Commander Powell sogar noch und treibt in gefrorenem Zustand davon. Doolittle bemerkt, dass der Skipper wohl immer Glück hat.

Commander Powell

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