Der beste Film der Welt

www.derbestefilmderwelt.de ]


Homepage
Review
Kurz-Info
Read and Listen
Specials
Quiz
Links
Das Raumschiff
Die Charaktere
Die Katastrophe
Gästebuch
Forum

Auf dieser Seite werden viele Details über den Film sowie das Ende erwähnt. Am interessantesten ist es deshalb, diese zu lesen, wenn Ihr den Film schon kennt.

Was Ihr auf dieser Seite finden könnt:

Einleitung

Die Katastrophe am Ende des Films bahnt sich bereits durch eine hochkomplizierte kausale Verkettung von Ereignissen an. Die Schiffssysteme der DARK STAR sind ohnehin schon in einem sehr schlechten Zustand und die angeforderte neue Strahlenschutzhaut wurde von der Einsatzleitung auf der Erde aufgrund von Kürzungen im Kongress auch nicht bewilligt. (Wie man aus einer um zehn Jahre verzögerten Nachricht von der Erdbasis McMurdo Sound, Antarktis zu Beginn des Films erfährt.) Außerdem hat sich das Lagerabteil 9 selbst zerstört und leider den gesamten Schiffsvorrat an Toilettenpapier vernichtet. Doch damit nicht genug!

Seitenanfang


Der Asteroidensturm

Oder: Die Katastrophe beginnt.

Das Raumschiff DARK STAR gerät in einen von einem elektromagnetischen Wirbel zusammengehaltenen Asteroidensturm. (Leider geschah dies schon einmal zwei Jahre zuvor, wodurch damals die automatischen Abwehrschaltkreise des Computers zerstört wurden.) Obwohl es der Besatzung noch gelingt, die Abwehrschaltung manuell zu aktivieren, wird bei dem Asteroidensturm der Kommunikationslaser, der den Auslöser im Bombenabwurfmechanismus steuert, beschädigt, wodurch Bombe 20 ein falsches Einsatzsignal erhält und aus dem Bombendeck fährt. Der Computer diskutiert mit der Bombe, dass es sich nicht um einen Bombardierungsflug handele, sondern sich das Schiff in einer Notsituation befinde. Bombe 20 ist diesmal auch einsichtig und kehrt in den Bombenschacht zurück. Die genaue Fehlfunktion kann der Computer aber leider zu diesem Zeitpunkt noch nicht bestimmen. Auf die Frage, ob der Computer nach dem Fehler suchen solle, wird er von der Crew mit einem knappen „Ja“ abgefertigt.

Seitenanfang


Der Exot

Oder: Die Katastrophe nimmt ihren Lauf.

Als Sergeant Pinback wieder einmal den Exoten füttern muss, greift ihn dieser plötzlich an und kann entkommen. Pinback verfolgt ihn zwar durchs ganze Schiff (wovon die anderen nichts mitbekommen), doch als er schließlich im Lastenaufzug stecken bleibt, macht sich der Exot an Kommunikationslaser 17 zu schaffen, welcher eben derjenige Laser ist, der den Bombenabwurfmechanismus steuert und bereits im Asteroidensturm Schaden nahm. Erneut erhält Bombe 20 ein falsches Einsatzsignal und fährt aus dem Bombenschacht und wieder muss der Computer versuchen, die Bombe davon zu überzeugen, dass es sich nicht um einen Bombardierungsflug handele. Zwar kehrt die Bombe erneut ins Bombendeck zurück, sagt aber verärgert, dass dies nun endgültig das letzte Mal gewesen sei, wieder ins Deck zurückzufahren.
Der Computer warnt auch diesmal die Crew, dass es eine Fehlfunktion gab, welche aber nicht näher bestimmt werden konnte, da der Computerschadenaufspürkreis (auch durch den Exoten) vorübergehend inaktiviert wurde. Talby nimmt als einziger diese Fehlermeldung ernst, wohingegen Doolittle nur an sein Surfbrett denkt. Aus seiner Kuppel steigt Talby nach unten und geht in den Computerraum. Dort versucht er, die Störung zu lokalisieren, und entdeckt schließlich den Schaden am Kommunikationslaser in der Notluftschleuse, wohin er sich auch gleich im Raumanzug begibt.

Seitenanfang


Menschliche Ignoranz

Oder: Die Katastrophe erreicht ihren Höhepunkt.

Der Computer hat nun selbst die Fehlfunktion am Kommunikationslaser erkannt und warnt die Besatzung, dass diese unbedingt behoben werden muss, bevor die Bombardierungssequenz eingeleitet wird. Leider hört keiner dem Computer zu und die Bombardierung eines instabilen Planeten wird vorbereitet. Talby, der den Laser in der Notluftschleuse reparieren will, versucht, die anderen zu informieren, doch Doolittle schaltet einfach den Funk ab, um sich besser auf den Bombenabwurf konzentrieren zu können. Durch die Aktivierung der Bombardierungssequenz schaltet der Kommunikationslaser zunächst auf einen Testmodus und ein Laserstrahl (welcher unter keinen Umständen unterbrochen werden darf) durchzieht die Notluftschleuse. Als Talby versucht, den Cue-Schalter am Laser zu korrigieren, gibt es einen Kurzschluss und die Funken blenden ihn. Benommen taumelt er durch die Luftschleuse und stolpert in den Teststrahl. Dadurch gibt es eine neue Fehlfunktion, wodurch die Bombe nicht mehr aus ihrer Verankerung gelöst werden kann. Leider hat Pinback Bombe 20 bereits scharf gemacht und die Bombenabwurfsequenz gestartet. Als Pinback dann erkennt, dass sich die Bombe nicht vom Schiff löst, sendet er den Abbruchbefehl an Bombe 20. Nun ist es nur zu verständlich, dass es Bombe 20 langsam zu viel wird, ständig rein und raus aus dem Bombendeck zu fahren, da sie schon zum dritten Mal das Einsatzsignal bekommen hat. Also leistet sie einfach dem ersten Befehl Folge, nämlich zum angegebenen Zeitpunkt zu detonieren, und weigert sich, sich zu entschärfen. Die Bombe droht also zu detonieren, obwohl sie noch am Schiff hängt, und der Computer kann lediglich die Explosionswirkung auf einen Radius von einer halben Meile begrenzen, was nicht besonders weiterhilft!

Seitenanfang


Phänomenologie

Oder: Der vermeintliche Ausweg aus der Katastrophe.

Talby liegt bewusstlos in der Notluftschleuse, Boiler und Pinback streiten sich, ob es sinnvoll ist, die Bombe mit dem Lasergewehr wegzuschießen und Bombe 20 ist stur und will zur angegebenen Zeit detonieren. Was soll man in einer solch ausweglosen Situation machen? Richtig. Den toten Commander Powell um Rat fragen! Doolittle begibt sich also zum kryogenischen Tiefkühlfach und spricht mit dem Commander, welcher wohl schon längere Zeit nicht mehr reaktiviert worden ist. Wie dem auch sei, Commander Powell gibt Doolittle schließlich den guten Tipp, die Bombe in Phänomenologie zu unterweisen. Doolittle zieht sogleich seinen Raumanzug an und verlässt das Schiff über die Rückenschleuse, um direkt mit der Bombe reden zu können. Er versucht, Bombe 20 klarzumachen, dass sie nicht mit absoluter Gewissheit sagen könne, dass sie die richtigen Einsatzbefehle erhalten habe. (Wenngleich wir aber wissen, dass Pinback ihr den Einsatzbefehl gegeben hat. Aber was tut man nicht alles, um eine starrsinnige Bombe vom Explodieren abzuhalten!) Doolittle begründet seine Behauptung damit, dass die Bombe alle Informationen über die Außenwelt nur durch ihre Sensoren aufnehmen kann und sie sich gar nicht hundertprozentig sicher sein könne, dass diese elektrischen Impulse ein authentisches Bild der Außenwelt darstellen. Und da sie ja nur einmal explodieren kann, sollte sie das nicht aufgrund falscher Daten tun. Diese Ausführungen erscheinen Bombe 20 schließlich logisch und können sie dazu bewegen, erst einmal weiter über die Existenz der Außenwelt nachzugrübeln und (noch) nicht zu detonieren. Die Bombe kehrt ins Bombendeck zurück und die Gefahr scheint abgewendet zu sein.

Seitenanfang


Bombe 20

Oder: The End of Dark Star

Doolittle möchte wieder an Bord des Raumschiffes und gibt den Befehl, die Notluftschleuse zu öffnen, was Talby leider in den Weltraum katapultiert. Nun versucht Doolittle, Talby zu erreichen, während Sergeant Pinback Bombe 20 neue Befehle geben will. Jedoch... Bombe 20 weigert sich und behauptet, es seien falsche Daten. Tatsächlich ist die Bombe für sich inzwischen zu dem Schluss gekommen, dass außer ihr selbst nichts existiere und nimmt daher auch keine Befehle an. Na ja, und dann beginnt Bombe 20, Pinback und Boiler ihre eigene Version der Schöpfungsgeschichte zu erzählen, nämlich dass es zu Beginn nur sie und die Finsternis gab. Und mit den Worten „Es werde Licht.“ entscheidet sich Bombe 20 zum Schluss doch noch, mitsamt dem Raumschiff zu explodieren. (Tja, Bombe 20 war eben so arrogant, dass sie glaubte, die Außenwelt würde gar nicht existieren, nur weil sie nicht absolut sicher über die Informationen sein konnte, die sie von der Außenwelt erhielt.) Doolittle und Talby treiben im Weltraum auseinander (Talby wird von den legendären Phönix-Asteroiden mitgenommen und Doolittle surft auf den Planeten) und das ist dann auch:

THE END OF DARK STAR

Seitenanfang


Die Seiten der DARK STAR Fan Corner wurden erstellt und werden verwaltet von Alexander Dröge.
E-Mail an: webmaster@derbestefilmderwelt.de

Homepage ] [ Review ] [ Kurz-Info ] [ Read and Listen ] [ Specials ] [ Quiz ] [ Links ] [ Das Raumschiff ] [ Die Charaktere ] [ Die Katastrophe ] [ Gästebuch ] [ Forum ]

Copyright © 2002-2004 Alexander Dröge. Alle Rechte vorbehalten.