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Auf dieser Seite werden viele Details über den Film sowie das Ende erwähnt. Am interessantesten ist es deshalb, diese zu lesen, wenn Ihr den Film schon kennt.
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Was Ihr auf dieser Seite finden könnt:
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Die Katastrophe am Ende des Films bahnt sich bereits
durch eine hochkomplizierte kausale Verkettung von Ereignissen an. Die
Schiffssysteme der DARK STAR sind ohnehin schon in einem sehr schlechten
Zustand und die angeforderte neue Strahlenschutzhaut wurde von der
Einsatzleitung auf der Erde aufgrund von Kürzungen im Kongress auch nicht
bewilligt. (Wie man aus einer um zehn Jahre verzögerten Nachricht von der
Erdbasis McMurdo Sound, Antarktis zu Beginn des Films erfährt.) Außerdem hat
sich das Lagerabteil 9 selbst zerstört und leider den gesamten Schiffsvorrat
an Toilettenpapier vernichtet. Doch damit nicht genug!

Oder: Die Katastrophe beginnt.
Das Raumschiff DARK STAR gerät in einen von einem
elektromagnetischen Wirbel zusammengehaltenen Asteroidensturm. (Leider geschah
dies schon einmal zwei Jahre zuvor, wodurch damals die automatischen
Abwehrschaltkreise des Computers zerstört wurden.) Obwohl es der Besatzung
noch gelingt, die Abwehrschaltung manuell zu aktivieren, wird bei dem
Asteroidensturm der Kommunikationslaser, der den Auslöser im Bombenabwurfmechanismus steuert, beschädigt, wodurch Bombe 20 ein falsches
Einsatzsignal erhält und aus dem Bombendeck fährt. Der Computer diskutiert
mit der Bombe, dass es sich nicht um einen Bombardierungsflug handele, sondern
sich das Schiff in einer Notsituation befinde. Bombe 20 ist diesmal auch
einsichtig und kehrt in den Bombenschacht zurück. Die genaue Fehlfunktion
kann der Computer aber leider zu diesem Zeitpunkt noch nicht bestimmen. Auf
die Frage, ob der Computer nach dem Fehler suchen solle, wird er von der Crew
mit einem knappen „Ja“ abgefertigt.

Oder: Die Katastrophe nimmt ihren Lauf.
Als Sergeant Pinback wieder einmal den Exoten füttern
muss, greift ihn dieser plötzlich an und kann entkommen. Pinback verfolgt ihn
zwar durchs ganze Schiff (wovon die anderen nichts mitbekommen), doch als er
schließlich im Lastenaufzug stecken bleibt, macht sich der Exot an
Kommunikationslaser 17 zu schaffen, welcher eben derjenige Laser ist, der den
Bombenabwurfmechanismus steuert und bereits im Asteroidensturm Schaden nahm.
Erneut erhält Bombe 20 ein falsches Einsatzsignal und fährt aus dem
Bombenschacht und wieder muss der Computer versuchen, die Bombe davon zu überzeugen,
dass es sich nicht um einen Bombardierungsflug handele. Zwar kehrt die Bombe
erneut ins Bombendeck zurück, sagt aber verärgert, dass dies nun endgültig
das letzte Mal gewesen sei, wieder ins Deck zurückzufahren.
Der Computer warnt auch diesmal die Crew, dass es eine
Fehlfunktion gab, welche aber nicht näher bestimmt werden konnte, da der
Computerschadenaufspürkreis (auch durch den Exoten) vorübergehend
inaktiviert wurde. Talby nimmt als einziger diese Fehlermeldung ernst,
wohingegen Doolittle nur an sein Surfbrett denkt. Aus seiner Kuppel steigt
Talby nach unten und geht in den Computerraum. Dort versucht er, die Störung
zu lokalisieren, und entdeckt schließlich den Schaden am Kommunikationslaser
in der Notluftschleuse, wohin er sich auch gleich im Raumanzug begibt.

Oder: Die Katastrophe erreicht ihren Höhepunkt.
Der Computer hat nun selbst die Fehlfunktion am
Kommunikationslaser erkannt und warnt die Besatzung, dass diese unbedingt
behoben werden muss, bevor die Bombardierungssequenz eingeleitet wird. Leider
hört keiner dem Computer zu und die Bombardierung eines instabilen Planeten
wird vorbereitet. Talby, der den Laser in der Notluftschleuse reparieren will,
versucht, die anderen zu informieren, doch Doolittle schaltet einfach den Funk
ab, um sich besser auf den Bombenabwurf konzentrieren zu können. Durch die
Aktivierung der Bombardierungssequenz schaltet der Kommunikationslaser zunächst
auf einen Testmodus und ein Laserstrahl (welcher unter keinen Umständen
unterbrochen werden darf) durchzieht die Notluftschleuse. Als Talby versucht,
den Cue-Schalter am Laser zu korrigieren, gibt es einen Kurzschluss und die
Funken blenden ihn. Benommen taumelt er durch die Luftschleuse und stolpert in
den Teststrahl. Dadurch gibt es eine neue Fehlfunktion, wodurch die Bombe
nicht mehr aus ihrer Verankerung gelöst werden kann. Leider hat Pinback Bombe
20 bereits scharf gemacht und die Bombenabwurfsequenz gestartet. Als Pinback
dann erkennt, dass sich die Bombe nicht vom Schiff löst, sendet er den
Abbruchbefehl an Bombe 20. Nun ist es nur zu verständlich, dass es Bombe 20
langsam zu viel wird, ständig rein und raus aus dem Bombendeck zu fahren, da
sie schon zum dritten Mal das Einsatzsignal bekommen hat. Also leistet sie
einfach dem ersten Befehl Folge, nämlich zum angegebenen Zeitpunkt zu
detonieren, und weigert sich, sich zu entschärfen. Die Bombe droht also zu
detonieren, obwohl sie noch am Schiff hängt, und der Computer kann lediglich
die Explosionswirkung auf einen Radius von einer halben Meile begrenzen, was
nicht besonders weiterhilft!

Oder: Der vermeintliche Ausweg aus der Katastrophe.
Talby liegt bewusstlos in der Notluftschleuse, Boiler und
Pinback streiten sich, ob es sinnvoll ist, die Bombe mit dem Lasergewehr
wegzuschießen und Bombe 20 ist stur und will zur angegebenen Zeit detonieren.
Was soll man in einer solch ausweglosen Situation machen? Richtig. Den toten
Commander Powell um Rat fragen! Doolittle begibt sich also zum kryogenischen
Tiefkühlfach und spricht mit dem Commander, welcher wohl schon längere Zeit
nicht mehr reaktiviert worden ist. Wie dem auch sei, Commander Powell gibt
Doolittle schließlich den guten Tipp, die Bombe in Phänomenologie zu
unterweisen. Doolittle zieht sogleich seinen Raumanzug an und verlässt das
Schiff über die Rückenschleuse, um direkt mit der Bombe reden zu können. Er
versucht, Bombe 20 klarzumachen, dass sie nicht mit absoluter Gewissheit sagen
könne, dass sie die richtigen Einsatzbefehle erhalten habe. (Wenngleich wir
aber wissen, dass Pinback ihr den Einsatzbefehl gegeben hat. Aber was tut man
nicht alles, um eine starrsinnige Bombe vom Explodieren abzuhalten!) Doolittle
begründet seine Behauptung damit, dass die Bombe alle Informationen über die
Außenwelt nur durch ihre Sensoren aufnehmen kann und sie sich gar nicht
hundertprozentig sicher sein könne, dass diese elektrischen Impulse ein
authentisches Bild der Außenwelt darstellen. Und da sie ja nur einmal
explodieren kann, sollte sie das nicht aufgrund falscher Daten tun. Diese Ausführungen
erscheinen Bombe 20 schließlich logisch und können sie dazu bewegen, erst
einmal weiter über die Existenz der Außenwelt nachzugrübeln und (noch)
nicht zu detonieren. Die Bombe kehrt ins Bombendeck zurück und die Gefahr
scheint abgewendet zu sein.

Oder: The End of Dark Star
Doolittle möchte wieder an Bord des Raumschiffes und
gibt den Befehl, die Notluftschleuse zu öffnen, was Talby leider in den
Weltraum katapultiert. Nun versucht Doolittle, Talby zu erreichen, während
Sergeant Pinback Bombe 20 neue Befehle geben will. Jedoch... Bombe 20 weigert
sich und behauptet, es seien falsche Daten. Tatsächlich ist die Bombe für
sich inzwischen zu dem Schluss gekommen, dass außer ihr selbst nichts
existiere und nimmt daher auch keine Befehle an. Na ja, und dann beginnt Bombe
20, Pinback und Boiler ihre eigene Version der Schöpfungsgeschichte zu erzählen,
nämlich dass es zu Beginn nur sie und die Finsternis gab. Und mit den Worten
„Es werde Licht.“ entscheidet sich Bombe 20 zum Schluss doch noch, mitsamt
dem Raumschiff zu explodieren. (Tja, Bombe 20 war eben so arrogant, dass sie
glaubte, die Außenwelt würde gar nicht existieren, nur weil sie nicht
absolut sicher über die Informationen sein konnte, die sie von der Außenwelt
erhielt.) Doolittle und Talby treiben im Weltraum auseinander (Talby wird von
den legendären Phönix-Asteroiden mitgenommen und Doolittle surft auf den
Planeten) und das ist dann auch:
THE END OF DARK STAR

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